Orientierung
|
Wissensmanagement zielt auf den zweckorientierten, in der Regel arbeitshaltigen Umgang mit Wissen. Im Begriff des Gestaltenden Wissensmanagements werden drei unterschiedliche Formen des Wissensmanagements zusammengeführt. Sie werden hier mit folgenden Begriffen belegt:
Im Folgenden finden Sie eine Kurzeinführung zum Begriff des Gestaltenden Wissensmanagements und der Bedeutung Gestaltenden Wissensmanagements für die Entwicklung der Wissensgesellschaft. |
|
In den zurückliegenden beiden Jahrhunderten hat die Bedeutung von Wissen als eine wichtige Grundlage für die wirtschaftliche Produktion und für die Gestaltung des Alltags fast sprunghaft zugenommen. Die Art und Weise, wie mit Wissen umgegangen wird, ist heute nicht nur für Bildungsstätten, sondern auch für Unternehmen und Verwaltungen zu einem entscheidenden "Produktionsfaktor" geworden. In den letzten beiden Jahrzehnten des 20en Jahrhunderts hat sich – ausgehend vom Wirtschaftssektor – der bewusste und gezielte Umgang mit Wissen unter dem Begriff des Wissensmanagements als neues Handlungsfeld verbreitet. Kurzerläuterung zum Begriff "Wissensmanagement" (02-00-01) (PDF-Datei, 115 KB) Obwohl der Begriff des Wissensmanagements inzwischen von vielen Menschen im Mund geführt wird und fasst schon ein Modethema ist, ist Wissensmanagement weder in Unternehmen noch in Verwaltungen oder Bildungseinrichtungen bereits schon ein durchgängig eingesetztes Handwerk, oder gar eine alltägliche Routine. Dies wird sich allerdings in den kommenden Jahren zunehmend ändern. Es ist zu vermuten, dass viele Unternehmen, Verwaltungen und Bildungseinrichtungen schon im nächsten Jahrzehnt routinemäßig über gut eingespielte Formen des Wissensmanagements verfügen werden. Der bisherige Verbreitungstrend von Wissensmanagement deutet darauf hin. Zur Geschichte des Wissensmanagements (02-00-02) (PDF-Datei, KB) Das zunehmende Auftreten von Wissensmanagement ist keine Marotte oder Zufälligkeit. Sie ist Ausdruck eines gesellschaftlichen Entwicklungsprozesses, der gern als Übergang von der Industrie- zur Wissensgesellschaft bezeichnet wird. Das Aufkommen der Wissensgesellschaft (02-00-03) (PDF-Datei, 253 KB) Wissensmanagement kann für bestimmte konkrete Aufgaben, so z.B. für die Gestaltung von Arbeitsabläufen, die Sammlung und dauerhafte Sicherung des Know-how der Mitarbeiter einer Firma, die Vorgabe eines Wissenspools über den alle Mitarbeiter eines Unternehmens oder einer Verwaltung im Rahmen der Ausübung ihrer Berufstätigkeit verfügen sollen und ähnliche Anliegen, eingesetzt werden. Die konkreten Aufgaben, die durch Wissensmanagement unterstützt werden können sind vielfältig und Bestandteil unterschiedlichster Arbeitsprozesse. Trotz dieser Vielfalt der Einsatzbereiche vom Wissensmanagement sind die Funktionen die Wissen und Wissensmanagement als Beitrag zur Gestaltung von Arbeitsprozessen übernehmen können, überschaubar. Wissensmanagement kann
Diese drei Hauptfunktionen von Wissensmanagement werden in dem Folgenden, wie bereits oben angedeutet, im Begriff des Gestaltenden Wissensmanagements zusammengefasst. Gestaltenden Wissensmanagement – eine Kurzeinführung (02-00-04) (PDF-Datei, 255 KB) Gestaltendes Wissensmanagement im Sinne der hier benutzten Begrifflichkeit strebt an, eine modell-theoretische Grundlegung des Wissensmanagements aus funktionaler Sicht zu leisten. |