Orientierendes Wissensmanagement
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Orientierendes Wissensmanagement ist darauf angelegt, die Produktion von Wissen zu steuern. Dies geschieht vor allem durch Entwicklung und Vorgabe von Arbeitsmodellen, von regulativen Konzepten oder gar von Paradigmen. Orientierendes Wissensmanagement stellt dafür entsprechende Konzepte und Arbeitsinstrumente bereit. Im Folgenden finden Sie eine Kurzeinführung in das vom ZZB vertretene Konzept des Orientierenden Wissensmanagements. |
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Wissensmanagement kann nicht nur dazu eingesetzt werden Wissen zu strukturieren (Strukturierendes Wissensmanagement), oder Handlungen durch Wissen anzuleiten (Handlungsanleitendes Wissensmanagement), sondern durch Wissensmanagement kann auch die Produktion von Wissen sowie die Gestaltung von Wissenssystemen gesteuert werden. Wissensmanagement das die Gestaltung und Strukturierung von Wissen steuert und damit in gewisser Weise eine Metafunktion zum herkömmlichen Wissensmanagement erfüllt, wird hier als Orientierendes Wissensmanagement bezeichnet. Orientierendes Wissensmanagement dient der Handhabung von Arbeitsmodellen, Regulativen Konzepten und Paradigmen, durch die ihrerseits der Umgang mit Wissen und wissenschaftliches Arbeiten gesteuert wird. Es ist zudem geeignet Gesprächsplattformen zu schaffen, auf denen Kommunikation zwischen Vertretern unterschiedlicher Wissenssysteme oder unterschiedlicher wissenschaftlicher Paradigmen möglich wird. Der folgende Text führt in das am Zukunfts-Zentrum Barsinghausen formulierte Konzept des Orientierenden Wissensmanagements ein, das viele Berührungspunkte mit der allgemeinen Modelltheorie im Stachowiak’schen Sinne aufweist und von dieser inspiriert wurde. Orientierendes Wissensmanagement (06-00-01) (PDF-Datei, 291 KB) |